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    Wir betreuen im Rahmen des Managerfortbildungsprogramms des BMWI Gruppen aus den verschiedenen Partnerländern des Programms mit einem Fokus auf Delegationen aus den GUS-Staaten und Asien. Ausbildung von Führungskräften in europäischen Managementstandards und Aufbau von Wirtschaftskontakten sind das Ziel dieser in Deutschland von der GIZ GmbH im Auftrag des BMWI koordinierten Maßnahmen. Die Fortbildung umfasst Trainings, Workshops sowie – als wichtigen praktischen Teil – Visiten zu deutschen Unternehmen, die zu den „Best practice“-Beispielen der deutschen bzw. regionalen Wirtschaft gehören und/oder an außenwirtschaftlichen Kontakten zu den Partnerländern interessiert sind. Sind Sie als deutsches Unternehmen interessiert daran, Kontakt zu ausländischen Unternehmen aufzunehmen und Ihr Auslandsgeschäft zu entwickeln? Schauen Sie in der Rubrik „aktuelles Projekt“ vorbei und nehmen Sie Kontakt mit uns [...]
  • Manager und Unternehmer aus Aserbaidschan besuchen die sächsische Landeshauptstadt, um am Managerfortbildungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie teilzunehmen und im Verlauf ihres einmonatigen Deutschlandaufenthalts Geschäftskontakte mit deutschen Unternehmen zu knüpfen. Sie entstammen verschiedenen Branchen und sind mit individuellen unternehmerischen Zielen sehr an der Kooperation mit deutschen, insbesondere sächsischen Unternehmen interessiert. Für exportorientierte deutsche KMU bietet sich hier die Chance eines Direktkontakts mit Unternehmen aus Kasachstan. Zu den jeweiligen Unternehmensprofilen und Kooperationsinteressen wird auf die Teilnehmerprofile verwiesen. Individuelle Gespräche mit den kasachischen Unternehmensvertretern sind im Zeitraum vom 17. Oktober bis 9. November 2017 nach Absprache mit dem Dresdener Fortbildungszentrum ARGE Konsortium NBL möglich. Die Gespräche erfolgen in englischer oder russischer Sprache. Am Dienstag, den [...]
  • Umweltproblem Altreifen: deutsche Partner helfen

    13. Oktober 2017 // 0 Kommentare

    Kasachstan sieht sich dieser Tage vor einer besonderen Herausforderung: Altreifen werden zu Hunderttausenden auf Deponien gelagert, deren Größen inzwischen mit der von Kleinstädten vergleichbar sind; es gab bisher kaum konkrete Pläne dazu, was mit diesen Abfallprodukten der Mobilität geschehen soll. Die kasachische Regierung hat inzwischen allerdings eine Prämie pro Kilogramm verarbeiteter Altreifen ausgelobt. Bislang fehlte es nur an Investoren und Betreibern für die entsprechenden, noch zu schaffenden Werke. Höchstens zehn Prozent der Altreifen werden in Kasachstan derzeit auf die eine oder andere Art verwertet; der Rest stapelt sich in stetig wachsenden Halden und belastet Umwelt, Ästhetik und Menschen. Eine Gruppe aus insgesamt 21 kasachischen Managern und Unternehmern kam im Mai 2017 nach Dresden, um hier das MP zu absolvieren und ihren individuellen Kooperationsinteressen nachzugehen. Die in der Gruppe vertretenen Branchen waren vollkommen unterschiedlicher Art; von [...]
  • MP-Gruppe Russland 2016
    Als im Herbst 1813 ein im Verband russischer Streitkräfte kämpfendes baschkirisches Bogenschützen-Regiment gegen Dresden ritt, um die Stadt von der napoleonischen Fremdherrschaft zu befreien, fielen die berittenen Kämpfer den Einheimischen schon damals durch ihre Tracht und archaisch anmutende Bewaffnung auf. In späteren Zeiten wurden zur Erinnerung an die Schlacht bei Dresden, Napoleons letztem Sieg auf deutschem Boden, mehrere Denkmäler errichtet; seit zirka 10 Jahren erinnert ein Gedenkstein auch an die Baschkiren. Etwas über 200 Jahre nach jenem denkwürdigen Ereignis – im Jahr 2016 – waren die Nachfahren der damaligen Recken im Bestand einer russischen MP-Gruppe in Dresden – ganz friedfertig auf der Suche nach Kooperation und Austausch. Das Dresdener Fortbildungszentrum NBL konnte im Spätsommer dieses Jahres die inzwischen dreißigste russische Delegation im Rahmen des Managertrainingsprogramms des BMWI in Dresden begrüßen. Zwanzig Unternehmer und [...]
  • Wenn Schilf zum Rohstoff wird

    4. September 2016 // 0 Kommentare

    Im weitläufigen Delta des Dnepr, da, wo es bereits fast kein Festland mehr gibt, stattdessen immer kleiner werdende und immer weiter voneinander entfernte Fetzen Boden, gedeiht der wohl am schnellsten nachwachsende erneuerbare Energieträger in rauen Mengen – Schilf und Rohr. Es wäre wundersam, hätten die Menschen dort nicht inzwischen auch wirtschaftlichen Nutzen aus diesem üppig vorhandenen Rohstoff zu ziehen gewusst. Das in Cherson beheimatete Unternehmen „Dobrobud“ stellt mehrere Arten Brennstoffbriketts und Pellets aus Schilf her. Je nach Sorte steht deren Heizwert dem von Kohle nicht in vielem nach. „Dobrobud“ verfügt ebenso über das Know-How zur Herstellung von OSB-Platten, Dämmstoffen, Düngemitteln und Nahrungsergänzungsstoffen aus Schilf. Erst unlängst wurde im benachbarten Kasachstan eine OSB-Produktion aus Schilfschnitzel gestartet. Pilotprojekte im Bereich Dämmstoffe und Düngemittel wurden erfolgreich durchgeführt. Oksana [...]